Pädagogische Zielsetzung
Wir sind eine konfessionelle Einrichtung. Deshalb hat Erziehung im christlichen Glauben einen hohen Stellenwert für uns.
Wir sind eine konfessionelle Einrichtung, deshalb hat die Erziehung im christlichen Glauben einen hohen Stellenwert für uns. Dennoch ist eine Aufnahme Ihres Kindes nicht konfessionsabhängig.
Jedes Kind ist eine eigenständige Person, der es ermöglicht wird, sich in das Gruppengeschehen einzubringen. Der Hort bietet den Kindern Raum, sich neben dem Elternhaus und der Schule selbstständig zu entwickeln. Wir sehen unsere Arbeit als eine Unterstützung der Familie.
Probleme und Schwierigkeiten werden gemeinsam mit den Eltern erörtert und gelöst. Wichtig ist deshalb, dass sich die Erziehungssstile von uns und den Eltern nicht zu sehr unterscheiden, da sonst eine Zusammenarbeit schwer möglich ist.
Elternabende sind in regelmäßigen Abständen eine Bereicherung unserer Arbeit. Ein guter Kontakt schafft gute Voraussetzungen für Beziehungen und Verständnis füreinander. Die regelmäßige Teilnahme an den Elternabenden sollte für Sie selbstverständlich sein.
Uns liegt viel am Meinungsaustausch mit Ihnen. Dadurch bietet sich eine Vielfalt an Meinungen als gute Diskussionsgrundlage.
Ziele unserer Arbeit
Basis für unsere Arbeit ist die Kinder dort abzuholen, wo sie in ihrer Entwicklung stehen. Wir fördern und fordern ihre Fähigkeiten heraus. Dabei berücksichtigen wir ihre Persönlichkeit, denn jedes Kind ist ein Individuum.
Wir halten die Kinder zur Selbstständigkeit an, regen sie an, selbst Lösungswege für Probleme zu finden. Dies geschieht durch Gespräche und bewusstes Vorleben. Die Kinder übernehmen Verantwortung für die Spielgeräte, die sie aus dem Hort nutzen. Oder nach Montessori: "Hilf mir, es selbst zu tun!"
Wir sehen uns als Anwälte der Kinder, als erfahrene Begleiter, als Vorbilder und Freunde. Wir nehmen das Kind nicht in Empfang wie einen Gegenstand, sondern wir begegnen ihm und gehen ein Stück des Weges gemeinsam mit der Absicht, dieses Wegstück für uns alle interessant und lehrreich zu gestalten.
Die Ziele, die wir uns gesetzt haben, sind z. B. das Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit zu stärken und zu fördern sowie die soziale Kompetenz und Gruppenfähigkeit weiterzuentwickeln. Die Integrationskinder werden nach dem Prinzip der Inklusion im Tagesablauf betreut.
Recht des Kindes auf den heutigen Tag
Die Kindheit ist ein Teil des Lebens und nicht die Vorbereitung auf das Leben der Erwachsenen. Kinder handeln und entscheiden heute. Sie haben Bedürfnisse im Hier und Jetzt, die nicht erst durch das Morgen legitimiert werden müssen. Wir wollen die Kinder Kinder sein lassen, ihnen eine unbeschwerte Zeit zu ermöglichen, in der sie Erfahrungen sammeln können, die ihrem Entwicklungsstand angemessen sind.
Recht des Kindes, so zu sein wie es ist
Kinder sind Menschen. Wir Erzieher oder Eltern lassen uns oft unmerklich von unserem Bedürfnis nach einem perfekten Kind verführen und erzählen dem Kind, was es sein soll. Dabei vergessen wir leicht, dass das Kind ein Individuum ist und ein Recht hat zu sein, was es will oder was es kann.
Wir müssen unsere Kinder kennenlernen und sie in ihrer Einmaligkeit ernstnehmen, um eine Basis des gemeinsamen Respekts zu schaffen. Wir dürfen nicht auf sie herabsehen und sie durch die Gegend schieben, wie es uns gefällt.
Diese Rechte schützen nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen vor jeder Art des Missbrauchs. Sie helfen Erwachsenen eine Haltung aufzubauen, die auf den Prinzipien von Achtung und Vertrauen gründet.
Christliche Werte
Christliche Werte machen unsere europäische Kultir aus. Gewaltlosigkeit, Ehrlichkeit und Nächstenliebe sind die Punkte, die sich in unserer Arbeit am deutlichsten niederschlagen. Wir rufen die Kinder zu einer gewaltfreien Lösung ihrer Konflikte auf uns helfen ihnen dabei, von Handgreiflichkeiten abzusehen. Wenn es doch einmal dazu kommt, wird die Situation mit den Betroffenen besprochen und versucht zu erklären, wie in Zukunft ein gewaltfreier Weg gefunden werden kann.
Vorher muss erwähnt werden, dass uns ein Zusammenwachsen zu einer Gruppe und auch der Zusammenhalt in der Gruppe von größter Bedeutung sind.
Wie wir Angebote machen
Wir arbeiten nach dem Situationsansatz. Es ist uns wichtig, die Kinder selbst entscheiden zu lassen, was sie in ihrer Freizeit machen wollen. Unsere Angebote sind selten bindend für alle. Wenn wir zum Beispiel die Kinder zum Basteln verlocken wollen, fangen wir Erzieher an zu basteln und versuchen damit, das Interesse der Kinder zu wecken. Die Kinder, die sich dafür interssieren, dürfen auch gleich mitmachen. Wer allerdings nicht daran interesssiert ist, wird nicht gezwungen.
Etwas Anderes sind natürlich größere Aktivitäten wie z. B. St. Martin. Zu solchen "Events" basteln und wirken alle Kinder mit. Wir entscheiden also zwischen produktorientierten und handlungsorientierten Aktivitäten.Wobei erstere auf freiwilliger Basis geschehen und letztere bindend sind, um die Gruppendynamik postiv zu fördern. Durch das gemeinsame Ziel wächst der Gruppenzusammenhalt und die Identifikation mit der Gruppe. Weiterhin bieten wir unterschiedliche AGs an.
Die Kinder sollen zur Eigenständigkeit angehalten werden. Dazu gehört es auch, Eigenverantwortung für sich selbst zu entwickeln. Das bedeutet konkret, seine Hausaufgaben selbst zu wissen und soweit wie möglich zu erledigen. Oder Straßenschuhe, Haussschuhe, Schultasche und Garderobe selbst einzuräumen und in Ordnung zu halten. Dies geschieht natürlich erst nach Anleitung. Durch die unterschiedlichen Dienste werden die Kinder zu mehr Verantwortlichkeit gedgenüber ihren Gruppenmitgliedern und ihrer Räume herangeführt.
Mahlzeiten
Die Kinder haben das Recht zu essen, was sie möchten. Wir bekommen unser Essen frisch geliefert. Gegessen wird in den Gruppenräumen, die sich direkt an die Küche anschließen. Es wird nach der 5. bzw. 6. Schulstunde gegessen. Die erste Mahlzeit gegen 13.00 Uhr und die zweite gegen 14.00 Uhr.
Lesen Sie weiter: Organisatorisches






