Nur die Liebe zählt

Der hl. Alfons Namenspatron unserer Schule

Ein Interview mit dem hl. Alfons, unserem Schulpatron
Heiliger Alfons, du hast in einer schlimmen Zeit gelebt. Viele Priester haben den Leuten Angst vor Gott eingetrichtert. Du aber hast in deinen Büchern zehntausende von Malen über die Liebe gesprochen.
Alfons: Ja, denn es ist die Liebe, die uns eigentlich mit Gott vereinigt. Auf vielfache Weise lehrt uns die hl. Schrift, dass Gott die Liebenden liebt: „Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm (1 Jo 4,16).“
Besonders die Erinnerung an das Leiden und Sterben von Jesus scheint dich sehr berührt zu haben.
Alfons: Ja, mein Erlöser und mein Gott, ich liebe dich. Schreib meinem Gedächtnis unauslöschlich ein, was du für mich gelitten hast, auf dass ich nie mehr ablasse, dich zu lieben!
Viele Menschen heute lieben Jesus nicht mehr. Was würdest du ihnen sagen?
Alfons: Erhebe deine Augen und betrachte den Gekreuzigten, Verdient er nicht, dass du ihn liebst? Und er, was sagt er dir vom Kreuz herab? „Such überall, such, wo du willst, ob du jemanden findest, der dich mehr geliebt hätte als ich - Jesus.“
Immer wieder hast du betont, dass jeder Mensch ein Heiliger werden könne - auch die Schüler/innen und Lehrer/innen der Alfons-Schule. Worin besteht Heiligkeit? Muss man den ganzen Tag beten und ein strenges Gesicht machen?
Alfons: Die Heiligkeit besteht ganz und gar in der Liebe. Ohne sie sind die anderen Tugenden ein Steinhaufen. Die Liebe gibt den Geschmack an allem Guten. Der hl. Franz von Sales sagt: „Manche sehen die Vollkommenheit in einem strengen Leben, andere im Beten, im häufigen Empfang der Sakramente oder im Almosengeben. Doch sie täuschen sich. Die Vollkommenheit besteht darin, Gott aus ganzem Herzen zu lieben.“
(zusammengestellt von Gerhard Lenz nach Josef Heinzmann: Alfons von Liguori und die Redemptoristen)

Weitere Gedanken zum Auftanken...